27.02.2026
Deutschlandweit
Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit – klingt selbstverständlich, ist aber auch im Jahr 2026 noch keine Realität. Frauen verdienen in Deutschland nach wie vor 18 % weniger als Männer, ein gesamtgesellschaftlicher Abstand, der zeigt, wie groß die Entgeltungleichheit weiterhin ist.
In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie zeigt sich, wie stark Tarifverträge wirken: Dort sinkt die Entgeltlücke auf 9 %, und Frauen verdienen mit Tarifvertrag im Schnitt 11,41 € pro Stunde mehr als Kolleginnen ohne Tarifbindung.
„Tarifverträge schaffen echte Chancen, weil sie Entgeltlücken nicht nur sichtbar machen, sondern spürbar schließen. Faire Bezahlung für alle!“ – Tamara Hübner, Zweite Bevollmächtigte und Geschäftsführerin IG Metall Stuttgart.